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Facts
Matter

Eine Aktion der Kantone
Zürich, St. Gallen und Luzern
gegen Desinformation

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Ob auf Instagram, YouTube, WhatsApp, TikTok oder auf Nachrichtenseiten – Desinformationen sind überall. Und ihre Zahl nimmt wegen KI stark zu. Das ist ein Problem: Denn Desinformationen führen nicht nur zu Verwirrung und falschen Schlüssen, sondern sie zerstören auch das Vertrauen. Und ohne Vertrauen funktioniert unser Zusammenleben nicht.

Manchmal sind Desinformationen lustig, manchmal eigenartig. Vor allem aber: Sie sind bewusst gefälscht. Im schlechten Fall treffen wir Entscheidungen auf Basis falscher Informationen. Deshalb: Stopp! Hinterfrage! So bleibst du nah bei den Fakten. Wenn du die kennst, bleibst du kritisch und nur schwer zu manipulieren.

Prüfe Infos, bevor du sie glaubst:

«Wait, what?!» – das lösen Desinformationen teilweise aus, wenn wir sie hören, sehen oder lesen. Was hier offensichtlich scheint, kann aber auch viel subtiler verpackt sein. Lass dir keinen Bären aufbinden und prüfe Infos, bevor du sie glaubst.

Hinweis: Bär wurde mit KI erstellt.

Hinweis: Bär wurde mit KI erstellt.

Hinweis: Bär wurde mit KI erstellt.

Diese 5 Fragen helfen dir, Desinformationen zu erkennen:

1

Woher kommt die Information?
Ist die Quelle vertrauenswürdig? Verlässliche Medien arbeiten nach klaren Regeln, recherchieren sorgfältig und korrigieren Fehler offen.
Ein Satz wie «Ein Freund hat mir das geschickt» ist noch keine gute Quelle.

2

Berichten andere auch darüber?
Wenn nur eine Quelle etwas behauptet, ist Vorsicht angebracht. Gibt es Belege? Wird die Information von anderen vertrauenswürdigen Medien bestätigt? Je mehr unabhängige Quellen berichten, desto wahrscheinlicher ist die Information korrekt.

3

Wie klingt die Information?
Schreischrift, dramatische Appelle wie «WIR MÜSSEN SOFORT HANDELN!» oder stark emotionalisierte Sprache sind Warnsignale. Reisserische Töne zielen oft nur auf Aufmerksamkeit.

4

Wie kommen Bilder und Videos daher?
Auch scheinbar echte Bilder oder Videos können manipuliert, aus dem Zusammenhang gerissen oder gefälscht sein. Eine Bilderrückwärtssuche (zum Beispiel mit Google Images) kann oft zeigen, woher ein Bild ursprünglich kommt.

5

Kannst du direkt nachfragen?
Frag nach, im Chat, in den Kommentaren, bei der Absenderin oder beim Absender. Äussere deine Zweifel, frage nach den Quellen. Kritisches Nachfragen ist kein Angriff, sondern ein Beitrag zur Klärung.

Warum das wichtig ist

Wer kritisch hinterfragt, versteht letztlich mehr – und kann besser entscheiden. Geprüfte, vielfältige Informationen helfen, Situationen realistisch einzuschätzen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Informiere dich über verschiedene Quellen, frag nach und prüfe kritisch. Gute Entscheidungen brauchen Fakten – nicht nur Meinungen.

Das kritische Denken sollten wir alle pflegen. Denn falsche Informationen untergraben das Vertrauen in unsere Mitmenschen, in die Medien, die Politik oder in die Wissenschaft. Und sie gefährden unsere Demokratie. Wenn falsche oder manipulierte Infos im Umlauf sind, besteht die Gefahr, dass Menschen nicht mehr auf der Basis von Fakten entscheiden, sondern getäuscht oder bewusst beeinflusst werden.

Link-Sammlung

Egal ob Informationen von Social Media, Google oder von KI-Tools stammen, überall können Desinformationen auftauchen. Diese Angebote helfen dir beim Faktencheck:

!?

Fakten zählen!

Welche Infos stimmen?

Hinterfrage, bevor du glaubst.
Demokratie fängt bei dir an.